Was ist Hypnose?

Die therapeutische Hypnose arbeitet mit dem Unbewussten. Das Bewusste tritt in den Hintergrund. Ein gezieltes Problem wird angegangen. Dabei handelt es sich nicht um einen Schlafzustand. Die Hypnose steht dem Wachbewusstsein viel näher als dem Schlaf.

Im Unbewusstsein liegen viele Emotionen von Vergangenem. Vieles kann dort liegen, der Speicher ist sehr gross. Ausgehend von ferner Vergangenheit, Kleinkindesalter und Erwachsenenalter können Erlebnisse und Traumata tief verborgen vorliegen. Bei einem nicht Erkennen oder sich dessen nicht bewusst sein solcher Traumatas, können organische sowie psychische Beschwerden auftreten. Wenn das innere Problem längerer Zeit kein Gehör findet, werden Mechanismen des Verdrängens oder gar des Vergessens eingeschaltet. Die Folgen dieser bestehenden, unerkannten und unaufgearbeiteten Grundprobleme kann zu Symptomverlagerungen führen. Symptome können zu unklaren Körper bezogenen Beschwerden führen. Somatische Formen der Verlagerung sind schwieriger zu behandeln als körperliche lokalisierte Schmerzen. Dies wenn Medikamente nicht mehr helfen und den Organismus mit ihren Nebenwirkungen nur noch mehr belasten. Dann, wenn die Medizin nicht mehr weiter weiss, wenn Ärzte alles versucht und ausgeschlossen ha ben.

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Schmerzen, die nicht wahrgenommen werden und nicht erhört werden, können einen körperlichen oder seelischem Ursprung haben. Verdrängung kann gut und sinnvoll gewesen sein, sollte aber wenn möglich aufgearbeitet werden, um unklare Beschwerden und das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele wiederherzustellen. Wenn dies nicht geschehen kann sucht sich der Körper des Öfteren andere Wege, um auf Gehör zu stossen. Bei körperlichen Schmerzen ist es sehr wichtig, den Ursprung und Hintergrund zu suchen und zu beheben. Hypnose kann hier bei diesen ernannten Problemen oder Dysfunktionen sehr gut wirken. Hypnose hilft, wieder Klarheit zu schaffen, in dem das Unbewusstsein weiss, wo die Wurzel des Problem liegt und uns dahin führt. Oftmals können wir uns an die Ursachen nicht mehr erinnern. Wir reagieren auf Trigger und können uns nicht von alten Mustern lösen. Oft geben wir den anderen die Schuld und suchen in der falschen Richtung. Manchmal leidet dann auch sekundär die gesamte Familie un ter einem alten, ungeklärten Problem, was auch von Generation zur Generation weitergegeben werden kann. Hypnose kann hier sehr viel Klarheit bringen, Erkenntnis schaffen und zur Auflösung des Problem führen. Beschwerden, die aus dieser Situation entstanden sind, verschwinden und Linderung tritt schnell ein. Ein rechtzeitiges Erkennen der Symptome und eine gute medizinische Abklärung vermindert die Gefahr einer Chronifizierung und Verselbständigung, bei zum Beispiel Schmerzen, die sich diffus im Körper verteilen könnten. Krankheitsbilder mit Schmerzen im gesamten Körper, die auch wandern können ohne klinische Ursache (Total Pain Syntrom), könnten ein Hinweis sein.

Krankheiten und Beschwerden lassen uns auch wachsen, es sind Prozesse und Botschaften, die in uns geschehen. Es hat also immer etwas mit uns zu tun mit unserer Lebensgeschichte, Familie und Herkunft, unserem Innersten. Wenn wir es schaffen, den Weg zu uns zurück zu finden, wird Heilung eine Chance haben. Hypnose ist ein stark wirksames Instrument, welches schon sehr alt ist und sich in vielen therapeutischen Bereichen einsetzen lässt. Da sie gleichzeitig auf zwei Ebenen arbeitet, an Körper und Geist, entsteht eine direkte, globale Reaktion, dies bewirkt tiefe Veränderungen, die schnell eintreten können und sehr effektiv anhaltend ihre Wirkung entfalten.


Wo kann Hypnose wirksam helfen?

• Burnout
• Ängste und Phobien
• Suchtkrankheiten und Abhängigkeiten
• Übergewicht
• Schlafstörungen
• Chronische Schmerzen
• Zwänge
• Stress
• Trennung - Unfall - Trauer
• Leistungsminderung
• Blockaden
• Traumata
• Hautreizungen
• Depersonalisation
• Derealisation
• Spaltung
• Depression

Studien in Hypnose haben bewiesen, das Schmerzen gelindert werden können, psychische Belastungen gemindert oder sogar zur kompletten Heilung dieser Probleme führen können. Hypnose ist in Ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen.

Im Elektroenzephalogramm (EEG) und im Kernspintomogramm (MRT) können Hirnströme gemessen und gesehen werden. Unser Gehirn ist sehr komplex und in verschiedene Areale eingeteilt, hierbei hat jeder Anteil seine eigene Funktion. Bei der Anwendung dieser Messverfahren konnte genau beobachtet werden, wie diese Areale unterschiedlich arbeiteten. Nach wenigen Sitzungen treten schon grössere Veränderungen ein. Positive Suggestionen haben eine sehr grosse Wirkung, negative Gefühle können desensibilisiert werden und von negativ gespeicherten Programme abgelöst werden.
Es gibt verschiedene Techniken, die je nach Therapeut und Patient angepasst werden können. Die Probleme oder belastenden Situationen können auch in Form von Metaphern visualisiert werden. Der Patient kann kreativ und imaginativ mit Hilfe und Unterstützung des Therapeuten eigene Strategien entwickeln sowie selber Lösungen entwerfen. Der Patient kann dies auch aus der Ferne visualisieren, wie ein Film, wo er die Kontrolle hat, wo er Abschnitte verändern kann, so dass es zu neuen positiven, neuronalen Vernetzungen kommt.

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Diese grosse Kraft der inneren Bilder, sie entstehen in Form eines Prozesses und sie haben eine sehr grosse Wirkung auf die Heilung. Die Kontrolle ist sehr wichtig, der Patient hat immer die Kontrolle in jeder Situation, er kann selber bestimmen wie sein Problem angegangen werden kann. Lösungen können unter Einsicht entstehen, die Vergangenheit kann man nicht auslöschen, aber man kann lernen damit zu leben ohne darunter weiter zu leiden. Mit der Kraft der inneren Vorstellungsbilder können auch Strategien entwickelt werden, bei denen Negatives ins Positive imaginativ verrändert werden kann: man nennt dies „Refraiming“.

Dies bewirkt eine Verränderung, die sofort spürbar wird. Negative Haftungen im Gehirn werden umprogrammiert und es werden neue neuronale Verknüpfungen geschaffen, meistens vom Patient selber oder mit Hilfe des Therapeuten, der immer zur Seite steht. Der Patient kann sich zum Beispiel zwei grosse Kugeln vorstellen, in die eine packt er alles Negative hinein und in die andere alles Positive. Mehr und mehr nimmt dieses Konstrukt Form an und verändert sich. Wenn es nun gelingt die positive Kugel zu vergrössern und die Negative zu verkleinern oder gar komplett zu löschen, haben wir in unserem Gehirn Grosses bewirkt. Diese Technik ist schonend ohne direkte Konfrontation und genauso stark wirksam. Hier ist Kreativität gefragt, welche Wunder wirken kann. Oder die Arbeit mit dem Symptom, Symptome sind oft Stellvertreter für ein nicht ernst genommenes Problem. Emotionen, Frustrationen und Erlebnisse, die uns Schmerzen zugefügt haben, liegen hier oft zu Grunde. Man muss Symptome reden lassen, anhören, ernst nehmen und integrieren, um sie schlussendlich auflösen zu können. Dies ist immer ein Prozess der unterschiedlich dauern kann, je nach angestauten Situationen oder Verdrängungen.

Bei all den genannten Hormonen handelt es sich um Hormone die Glücksgefühle erzeugen.
Diese Hormone entfalten ihre Wirkung auch bei Hypnose.

Glückshormone sind Neurotansmitter und Wohlfühlhormone:
Serotonin: Entspannung – Ausgeglichenheit – Ruhe – schmerzlindernd -
Dopamin: Frieden – Motivation – Antrieb – Koordination – Regulation des Appetits
Noradrenalin: Wachheit – Aufmerksamkeit – Leistung - Motivation

Bildung von Glückhormonen bei(m):
Sport – Sonne – Bananen – Schokolade – Scharfe Nahrungsmittel – Musik – Gesang Hypnose - Meditation - Trance – Autogenes Training – Lachen – Körperliche Nähe Bewegung – Malen – Soziale Kontakte – Natur erleben – Freunde – Intimität

Lit.: 1) Children (Basel), 2017 Mar 24;4(4). pii: E19. doi: 10.3390/children4040019. Clinical Hypnosis, an Effective Mind-Body Modality for Adolescents with Behavioral and Physical Complaints. Sawni A1, Breuner CC2.


Wie wirkt Hypnose?

Sie wirkt auf mehreren Ebenen:
• vegetatives Nervensystem
• gedankliche Ebene (kognitive Ebene)

Die Wirkung tritt über das vegetative Nervensystem schnell ein.
Sie mindert körperliche Erregungszustände, bedingt durch lange Belastungen, sowie Stress, Unterdrückungen und Folgen von Mobbing am Arbeitsplatz, in der Schule oder verschiedenen Institutionen, wo Druck und Leistung verlangt werden. Sie wirkt bei Verdrängungen und unbewussten Problemen, Folgen von zu strenger Erziehung sowie Bindungsstörungen im Kleinkindesalter mit gestörter Beziehung. Durch die wichtigsten Bezugspersonen in der Kindheit kann es zu Verhaltensstörungen kommen, wo Einsicht geschehen kann und eine Auflösung von erlernten Fehlmustern eintritt. Hypnose hilft nach traumatischen Störungen, wie zum Beispiel nach einem Unfall oder einer anderen schweren emotionalen Belastung. Diese Erlebnisse wirken belastend in die Gegenwart der Menschen hinein, sie stören und schwächen den gesamten Organismus, sie sind Energiefresser. Hypnose wirkt anhaltend positiv und befreiend. Das Wirkungsfeld ist sehr gross. Bei zu lange nicht erkanntem Leiden können Somatisierungsformen im gesamten Körper auftreten, die Folgen können Schmerzen diffuser Art sein, die sich festigen und von realen Schmerzen schwer zu unterscheiden sind.

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Die inneren Organe können durch einen Dauerstress aus ihrer Bahn geworfen werden und in eine Dysfunktion geraten. Da unser Körper ein Zusammenspiel von vielen Beteiligten (Organe, Drüsen, Hormone, Psyche) ist, können viele Krankheitsbilder entstehen: Bluthochdruck, Übergewicht, allergische Reaktionen, unklare Darmbeschwerden oder unklare Unterbauchbeschwerden - die Palette ist gross. Der Körper sendet Signale, die nicht immer erhört werden können. Eine medizinische Abklärung muss vorher minutiös durchgeführt werden. Wenn dann alles nicht geholfen hat, könnte die Ursache auf ein tiefer liegendes Problem aufmerksam machen. Hier kann Hypnose sehr Gutes bewirken - ohne Medikamente.

Hypnose wirkt direkt auf den Stresshormonspiegel der gesenkt wird, Erholung tritt meist nach den ersten paar Sitzungen ein. Ein ganz anderes Bewusstsein zu entwickeln ist der Schlüssel zur Gesundheit. Es ist wie wieder lernen auf unser Bauchgefühl zu hören. Der Körper braucht Pflege, wie unser Haus oder unser Garden, damit wir uns wohlfühlen können. Hypnose arbeitet immer mit Ressourcen, da jeder Mensch seine eigene Lebensgeschichte mitbringt. Somit heisst es für den Therapeuten, ein individuell angepasstes Vorgehen zu entwickeln. Körperliche Erregungszustände, die den Geist und die Seele beeinträchtigten, können zur Ruhe kommen. Somit können beispielsweise chronische allergische Reaktionen, Herzrhythmusstörungen sowie Hautausschläge komplett ausheilen. Die Vorstellung innerer, positiver Bilder in Trance bewirkt einen direkten Einfluss auf die Ausschüttung des körpereigenen Botenstoffes Serotonin, welcher im Gehirn produziert wird. Serotonin sorgt für Wohlbefinden, innere Ruhe und li ndert Schmerzen, da es die Schmerrezeptoren an den Nerven besetzt und damit eben die Schmerzübertragung. Die Veränderungen können unmittelbar schnell eintreten und sind anhaltend.


Gibt es Vorsichtsmassnahmen?

Vorsicht ist geboten und wichtig bei:
• Starker Persönlichkeitsstörung oder schweren psychiatrischen Krankheitsbildern
• Geistiger Behinderung
• Epilepsie
• Psychosen

Da jede Krankheit eine Ursache hat, die oft mit einer emotionalen Stimmungslage korreliert, kann Hypnose universell bei sehr vielen Erkrankungen unterstützend angewendet werden.

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Bei jedem Patient wird eine genaue Anamnese durchgeführt sowie ein Aufklärungsgespräch. Ohne das Erlernen von einfachen Übungen, die zur Stabilisierung und Sicherheit dienen, wird keine Ersthypnose durchgeführt. Diese Übungen bringen den Patient in das Vertrauen und dienen zum Einstieg in die Technik. Der Patient lernt, dass er immer die Kontrolle hat. Achtsamkeitsübungen sind sehr positiv und von grosser Bedeutung, sie führen zur Erdung zurück und zu einem besseren Körpergefühl. Man kommt sich selber näher, die Empfindung und Gefühlsebene wird besser, seelische Beruhigung tritt ein:

Der innere sichere Ort
Innerer Helfer
Helfertiere
Innere Weissheit

Die Waldfee: Eine schöne Metapher zum loslassen

Es gibt Sie wirklich im Osten von Frankreich, sie bietet Schutz für Menschen, Tiere und Wald (es handelt sich um eine Sage). Verweilen Sie ein paar Minuten hier und Sie werden spüren, wie Sie kräftig und gestärkt werden. Jeder Mensch braucht einmal in seinem Leben eine kleine Waldfee oder jemanden, der ihn bei der Hand nimmt, um Sicherheit und Trost zu spenden oder als Wegweiser einfach da zu sein. Es beruhigt, damit Ruhe als Heilung einkehren kann.

Hier wirkt Sie zum Schutz des Waldes für Bäume und Tiere die im Wald leben, spendet Trost und Halt, gibt jedem Besucher oder Wanderer der hier entlang geht Kraft mit auf den Weg. Dafür muss man nur ein paar Minuten unter ihr auf einer kleinen Bank verweilen. Und schon wirkt die metaphorische und symbolische Kraft auf den Menschen und begleitet ihn weiter in ihrem Leben. Eine schöne Metapher, die zum Schutz und zur Stärkung eingesetzt werden kann. Der Kreativität und Imagination sind in der Hypnose keine Grenzen gesetzt. Märchen und Sagen können beliebig verwendet werden, sie haben eine sehr gute Wirkung, besonders auf Kinder, jedoch auch auf Erwachsene. So wie die schützende Kraft eines Wesens, dass Sie vielleicht begleitet hat in der Kindheit und Trost gespendet hat. Ressourcen können wieder reaktiviert werden oder eine Vertrauensperson, welche als Ressource vorhanden war. Und vieles mehr...


Gewichtsreduktion oder Gewichtskontrolle

Negatives emotionales Essen macht dick. Für Psychologen gehört Stressessen zu den Hauptursachen von Übergewicht. Den Weg zu einem normalem Gewicht, das auch dauerhaft bleibt, führt nicht über schnelles Abnehmen mit Diäten. Es geht viel mehr darum, das Essverhalten zu beobachten, was essen wir, wie und wann.

Gibt es Auslöser welche unsere Essensgewohnheiten beeinflussen?
Hat es etwas mit unserem Inneren zu tun?
Essen wir gegen die innere Leere?

Essstörungen werden immer häufiger, es sind wichtige, ernst zu nehmende, Signale die hier gesendet werden. Es können Zeichen einer zerstörten Persönlichkeit sein, welche zu einer Selbstwertproblematik hin führt. Störungen des Körperbildes, Schwierigkeiten seinen Körper anzunehmen oder Probleme mit Gefühlen umzugehen können starkes Übergewicht auslösen. Ängste sind eng verbunden mit essen sowie familiärem Kontext und Lernerfahrungen in der frühen Kindheit.
Essstörungen mit Adipositas – Anorexie – Bulimie - können ein Ausdruck oder eine Sprache der Seele sein welcher sich auf den Körper verlagert. Der Mensch ist immer damit beschäftigt sein Gewicht zu kontrollieren oder auf der Suche sich zwanghaft richtig zu ernähren.

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Hier kann die moderne medizinische Hypnosetherapie wirksam unterstützen.

Hypnose wirkt auch hier über ein Verfahren, dass nach Erreichen eines veränderten Bewusstseinszustandes, in tiefer Entspannung, wo das Unbewusste besonders empfänglich ist, funktioniert. Suggestionen werden genutzt, um individuelle Verhaltensweisen und Fehlverhalten neu zu programmieren. Falsche Essgewohnheiten müssen verändert werden. Neuer Raum wird geschaffen, Ressourcen werden installiert, Raum für Bewegung und Freiheit muss gewonnen werden. Fehler werden vom Unbewussten erkannt, Fehlverhalten wird korrigiert. Trigger, die zur Essstörung führen, werden aufgedeckt und desensibilisiert. Nachdem die Ursache gefunden wurde, kann Raum für Normalität und Ruhe einkehren.

Hypnosetherapie kann zu dauerhafter Gewichtsreduktion führen, nachdem die Ursache des Problems gefunden und erkannt wurde. Bei Missbrauch kann ein Schutzmechanismus dahinter stehen, nie mehr gefallen zu wollen, weil es als Gefahr gespeichert wurde. Auch traumatische Erlebnisse können unser vegetatives Nervensystem belasten. Bestehende Traumata laufen immer weiter im Hintergrund.

Unser Immunsystem wird dadurch geschwächt, was zu Fehlsteuerung von Drüsen, Hormonen und Organen führen kann.
Diese Dysfunktionen haben somit einen direkte Einfluss auf unseren Stoffwechsel, was zu Übergewicht und
Heisshungerattacken führen kann. Hunger kann auch etwas mit spüren zu tun haben, es können viele Aspekte sich dahinter verbergen. Diese Aspekte oder Gründe werden gemeinsam aufgearbeitet und aufgelöst.

Wichtige Aspekte:

• Gesunde Essrituale
• ausreichend Schlaf (min. 7 St.)
• Kein Jo-Jo-Effekt
• keine Heisshungerattacken.
• Wohlfühlgewicht visualisieren.
• nicht immer auf die Wage stehen.
• tief nach den Gründen suchen, die zum Gewichtsproblem führten.
• Essenverhalten analysieren.
• dauerhafte Veränderungen der Essgewohnheiten implementieren (sitzen, kein TV gleichzeitig)
• nicht im Stress essen
• Ernährungsaufklärung
• Gemüse - Obst - Bewegung
• Wasser - Sport - Familie – Freunde – Arbeit

Hinter einer Essproblematik mit hohem Gewicht können auch ganz andere Probleme stehen, teils mit traumatischem Inhalt, deren Aufarbeitung Zeit sowie viel Geduld seitens des Therapeuten und des Patient benötigt. Je nach Schweregrad des Auslösers braucht es mehr Zeit. Wenn es sich z. Bsp. um eine Schutzfunktion handelt die einmal wichtig war, muss zuerst Erkenntnis darüber stattfinden und ein Einsehen, um dann Umprogrammierungen vornehmen zu können. Fettdepots bieten Schutz, Reserven für Notsituationen usw. Ein zu schnelles Abnehmen ist sehr ungesund und ineffektiv, Diäten haben meist keinen nachhaltigen Effekt. Das Problem muss erkannt und bearbeitet werden und dann kann eine Normalität eintreten, dass heisst es kann ein gesundes Verhalten zum Essen entstehen. So kommen die inneren Organe zur Ruhe und Stress wird nachhaltig und dauerhaft abgebaut.


Allergien und Hypnose

Die Anzahl von Menschen mit Allergien wächst weltweit stark an. Wir leben zu sauber, so dass unser Immunsystem wenig Chancen hat mit den Allergenen eine ausreichende Barriere aufbauen zu können.
Die Allergien treten immer stärker und häufiger auf. In den unterentwickelten Ländern gibt es dagegen sehr wenige Allergien.
Unter Allergenen versteht man oft: Hausstaubmilben, Schimmel, Pollen, Nahrungsmittel, Medikamente, Früchte, Wespenstiche und noch viele mehr.

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Die Symptome
Es handelt sich um eine Reaktion des Körpers. Das Immunsystem bildet Antikörper gegen ein Antigen, z. Bsp. Pollen. Diese veränderte Reaktion äussert sich in Form von Ausschlag, Juckreiz, Schnupfen, roten oder geschwollenen Augen, tränenden Augen und Atemnot.
Im Normalfall sollte das Immunsystem keine Reaktion gegen solche Art von Allergenen durchführen und damit zurechtkommen. Es sollte keine Gefahr für den Körper darstellen, der Körper sollte damit problemlos zu recht kommen. Es gibt bestimme Zellen des Immunsystems (T- Zellen), die eine Erinnerung haben, die dafür sorgen, dass sich der Körper so immer wieder entzündet. So wird diese Reaktion unterhalten und sogar verstärkt.

Ursachen: äussere Faktoren
Chemische Substanzen, welche in der Umwelt immer mehr zunehmen, Pollen, die Ernährung und vor allem die Zunahme dieser Faktoren durch den modernen Mensch.

Innere Faktoren
Zum einen handelt es sich um das Erbmaterial, es kann sich jedoch nicht so einfach verändern. Die Psyche, der Stress, Belastungen, Konflikte, Trauer und Traumas spielen bei der Entstehung als Auslöser eine grosse Rolle.

Der Ausbruch
Oft unbewusst im Zusammenhang mit dem Allergen. Auslöser kann eine emotionale Konfliktsituation sein. In diesem Moment ist das Immunsystem gedrosselt und die Reaktionsfähigkeit reduziert und somit kommt es zum Ausbruch der Allergie.

Hypnotherapeutischer Ansatz
Der Ansatz besteht darin, den emotionalen Konflikt, der zum Ausbruch geführt hat, zu suchen, aufzudecken, zu bearbeiten um ihn letztendlich auszulöschen. Der Körper stellt seine Regulationsfähigkeit wieder ein, die Symptomatik löst sich auf und die Allergie ist in der Regel geheilt.


Mein Vorgehen

Als ehemalige Pflegefachfrau war ich in verschiedenen Institutionen tätig, ein längerer Weg war die Betreuung und die Arbeit mit Tumorpatienten in den verschiedenne Phasen der Krankheit. Einen grossen Teil meines Lebens verbrachte ich im Spital. Diese Rolle konnte ich nie komplett ablegen, weshalb ich bis heute noch gezielte einige Einsätze mache.

Obwohl ich mich anders weiterbildete und eine psychologische Richtung einschlug, blieb immer dieser Teil erhalten. Ein neuer Lebensabschnitt kündigte sich an. Die Familie kam ins Spiel, was mein Leben nochmals komplett veränderte. Familien und Ihre Komplexität, Kinder und Familiensysteme kamen in mein Leben. Meine früheren Lebenserfahrungen, bei denen auch immer wieder schwere Schicksale mich prägten, erschienen mir im Nachhinein als eine Art Vorbereitung auf das was noch auf mich zukam.

Traumatische Erlebnisse über viele Jahre kamen aufgrund eines familiären Schicksalsschlages hinzu, denen ich anfangs wehrlos ausgesetzt war, sie wurden zu meinen jahrelangen Begleitern. Diese Erlebnisse und Traumata haben mich die letzten zehn Jahre stark beschäftigt und herausgefordert. Ich verbrachte diese lange Zeit daran zu arbeiten, wie man das Opfer und den Betroffenen am besten helfen könnte. Alle hier erwähnten Methoden kamen zum Einsatz.

Manchmal bewirkte es sehr viel und manchmal weniger, dies steigerte die Herausforderung an meiner Person. Der Faktor Zeit ist sicher ein wichtiger Aspekt, aber nicht der Einzige. Die richtige Methode und der adäquate Zugang sind noch viel wichtiger, das aller wichtigste jedoch liegt im Vertrauen. Diese Instrumente sind Grundsteine und bieten das Fundament für eine gute, solide Arbeit. Prozesse können dann in einem weiteren Schritt angegangen werden. Komplizierte emotionale Verhärtungen können nun langsam in Bewegung gebracht werden. Seelische Schmerzen sind sehr schwere Konstrukte, deswegen ist ein langsames, behütetes und sicheres Vorgehen unerlässlich - weniger ist manchmal mehr. Traumata können viele Gesichter haben, vieles kann sich dahinter verbergen, sehr alte ungelöste Konflikte, die weit in den Stammbaum einer Familie zurückgehen, könnten auch die Ursache sein. Alte und nicht aufgearbeitete Wunden, die verdrängt werden mussten bis zur ihrer Vergessenheit, waren überlebensnotwendig damals. Wir sind Teil eines Gesamten, unser Körper und Geist ist ein Träger solcher Erinnerungen, eine Art „Big Data der Natur“, in unseren Genen liegen die Geheimnisse oder auch verschwiegene Belastungen, die Generationen zurück liegen können. Die Epigenetik zeigt uns heute, dass Lebensveränderung genetische generationsübergreifenden Spuren hinterlässt. Ganz schwere Traumata können sogar eine Generation auslassen und tauchen erst in der übernächsten Generation - genetisch dann erst abgelesen sozusagen - wieder auf. Heute weiss man, dass dies so ist. Bei der Entschlüsselung des Genoms vor 25 Jahren war man noch der Ansicht, starre Bausteine ohne Veränderung bei den Genen vor sich zu haben.

Bei solchen Konstellationen kann mit Hilfe einer Familienaufstellung oder eines Genogramms der Stammbaum etwas näher betrachtet werden. Manchmal kommen dann Konstellationen wieder zum Vorschein die sich ähneln. Die Geschichten können sich wiederholen in einer Art und Weise, die schon mal beobachtet werden konnte. Diese Verfahren sind von hoher Bedeutung, weil sie genau dort ansetzen, wo eine Wunde entstanden bezw. vorhanden sein kann. Wenn wir es schaffen dahin zu schauen, haben wir die Chance etwas definitiv zu lösen:

Warum und wieso wir Menschen manchmal wehrlos harten Schicksalen ausgeliefert sind?

Was steckt eventuell dahinter?

Ein sehr wichtiger Aspekt in der Verarbeitung ist die Sinnfrage. Wenn wir uns mit dem Sinn vertraut machen und eine Erklärung für ein Leiden erhalten, können wir besser damit umgehen und es evt. annehmen. Die Erkenntnis führt zu einer Entspannung durch die Annahme.

Vieles läuft einfach unbewusst ab und wir steuern auf etwas zu, was wir nicht wollen, warum ist dies so?

Und dennoch tritt genau dies ein was wir vermeiden wollten, ist dies ein Zufall?

Oder zeigt unser Organismus Neigung zu einer immer wiederkehrenden Selbstheilung und dies sehr gezielt, ohne dass wir verstehen was mit uns passiert?

Situationen wiederholen sich so lange immer wieder bis sie gelöst werden und auf Gehör stossen. Die Arbeit in einer Privatschule, an der ich mit Problemkindern konfrontiert wurde, brachte den Stein des Interesses ins Rollen und war entscheidet für meine berufliche Reorientierung und den Weg zur Psychologie, retrospektiv betrachtet machte dies viel Sinn. Die Probleme der Kinder liessen mich nicht mehr los. Ich musste vieles lernen um zu verstehen, warum Menschen und ihre Kinder leiden und auffällig werden. Vor allem die Wichtigkeit der Familie als System und deren Auswirkungen auf unsere Kinder und Ihr späteres Leben in der Gesellschaft. Ich arbeite mit den verschiedensten auf dieser Website erwähnten Instrumenten. Mein Vorgehen wird somit definiert durch das was der Patient mitbringt. Es wird dadurch nach einem optimalen Zugang gesucht bei dem der Patient sich wohlfühlt und informiert wird. Diese Verfahren können und werden individuell, nach Bedarf angepasst. Dabei wird immer nach Ressourcen und Lösungen gesucht. Es wird nach Möglichkeiten gesucht, wie der Zugang gestaltet werden kann, so dass eine direkte Konfrontation nicht nötig ist.

Schwer traumatisierte Patienten werden oft nicht als solche erkannt, da sie an Störungen und Symptome leiden, welche mit schweren Krankheitsbilder aus der Psychiatrie verwechselt werden können. Dies kann zu Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen in der Psychiatrie kommen. So etwas passiert häufig bei Missbrauch, welcher ein sehr schweres Trauma für Körper und Geist bedeutet. Es wird oft verkannt, da es oft vom eigenen Organismus zu seinem Schutz vergessen/verdrängt wird. Wirkt dieses Trauma im Hintergrund kann es sich verstärken, wenn noch zusätzliche Belastungen im Alltag in Familie und Beruf hinzukommen. Das Lösen muss immer schonend und individuell angepasst praktiziert werden. Eine direkte Konfrontation wird absolut vermieden. Die Konfrontation ist unnötig, denn es können so viele Ressourcen wachgerufen werden, die als wunderbare Instrumente eine sehr gute Wirkung haben und dauerhafte Veränderungen erzeugen. Unsere Imagination ist so vielfältig und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, was sehr gut zur Verarbeitung eingesetzt werden kann: sich seine eigene Welt vorstellen, einen inneren, sicheren Raum der Schutz bietet.

Mit diesen Methoden kommt vieles in Bewegung und kann verändert werden. Ich benützte immer solche imaginative Verfahren, die als Stellvertreter schonend eingesetzt werden. Traumata werden umgangen, und dennoch werden Prozesse im Gehirn angestossen, die mit reeller Verarbeitung zu tun haben. Verhärtungen, Vergessenes sowie die Anstauung von Emotionen, die nicht erkannt zu schmerzhaften Empfindungsstörrungen führen, können sanft gelöst werden. Ein Behandlungsprozess wird immer mit Hilfe und gemeinsam mit dem Patienten lösungsorientiert gesteuert. Der Patient erlebt das Gefühl, dass er die Kontrolle über diesen Prozess hat. Der Patient lernt damit umzugehen, das er in absoluter Sicherheit steuern kann, was zur Auflösung von emotionalen verhärteten Strukturen führt. Symptome oder unklare Schmerzen werden erhört, was zur Integration führt. Symptome oder Schmerzen können sich so lösen. Es ist nicht jedem gegeben Bilder zu sehen, aber da wir mit allen Sinneskanälen auf mehreren Ebenen arbeiten, lässt sich beinahe immer ein zugänglicher Kanal finden. Eine gemeinsame Suche mit dem Patienten über die am besten geeignete Therapieform wird besprochen und persönlich angepasst. Ich arbeite sehr gerne mit Helferfiguren oder Helfertieren, so wie früher es unsere Vorfahren, die Schamanen, gemacht haben und habe damit sehr viele positive Resultate erzeugen können. Die Schamanen haben in der Entspannung und Traumaaufarbeitung viele Elemente eingesetzt, welche sich in den heutigen Therapieverfahren wiederfinden. Wir haben alle den Wunsch nach spirituellen Helfern oder Schutzwesen, die zu unserem Schutz vielleicht doch irgendwo da sind. Wir haben alle in uns etwas Gesundes, einen inneren gesunden Kern, der nie krank wird. Wenn wir diesen Kern wieder aktivieren können, können wir auch noch vieles mehr.

Ich arbeite mit dem was sich zeigt, so wenn es sich z. Bsp. um Engel handelt oder sonstige Helferfiguren, sie alle haben ihren Platz. Vor meinen therapeutischen Anwendungen wird vieles besprochen, nur ein Erstgespräch oder mehrere Gespräche, alles hat Platz. Es werden so viele Erklärungen abgegeben wie nötig, bis die Sicherheit und eine Vertrauensbasis geschaffen sind. Kleine Übungen können geübt werden, so dass ein Gefühl entsteht, wo gespürt werden kann wie sich die Trance anfühlt. Der Kontakt und das Vertrauen ist ein ganz großer Teil, der die Arbeit zum Erfolg bringt. Danach ist es auch möglich, erste Erfahrungen mit den sogenannten Achtsamkeitsübungen zu erleben, mit denen meist begonnen wird. Ein zu schnelles Vorgehen ist nicht sinnvoll, es braucht meistens ein wenig Übung, was in ein paar Sitzungen schon sehr gut gehen kann. Man muss sich aber immer auch bewusst sein, dass es sich um teilweise alte Prozesse handeln könnte, die im Unbewusstsein liegen. Unser Gehirn hat gelernt damit zu leben und sich zu schützen. Verhaltensweisen wurden installiert, die nicht mehr richtig zu uns passen, oder die uns im Alltag Probleme bereiten. Dann ist die Zeit vielleicht gekommen, diese alten Strukturen verändern zu können. Unser Organismus kann wieder reparieren, auch unser Gehirn ist neuroplastisch bis ins hohe Alter. Ich arbeite auch mit Ansätzen der systemischen Therapie, es ist wissenschaftlich wie oben bereits erwähnt erwiesen, dass Traumata Generationen übergreifend weitergegeben werden und wirken. Meine Orientierung richtet sich zum grossen Teil nach den Vorgaben von Frau Prof. Dr. Luise Reddemann, eine Persönlichkeit die mich sehr geprägt hat in Ihrem Vorgehen sowie ihrer menschliche Art den Betroffenen gegenüber zu stehen. Ich habe viele Bücher von ihr und ihren Methoden gelesen und besuche regelmässig ihre Fortbildungen.

Auch Prof. Dr. Arno Müller/Freiburg, der mir den Einstieg in die wunderbare Welt der Hypnose ermöglichte, ist eine Kapazität der seltene Art mit sehr hohen menschlichen Werten und sehr hoher fachlicher Kompetenz gepaart mit sehr viel Erfahrung und Liebe zu den Menschen und Ihre Leiden.

Anbei ein paar Stichworte zur therapeutischen Arbeit:

• Ressourcenarbeit
• Innerer sicherer Ort - Ort der Heilung
• Pflegen vom inneren Kind
• Helfer - Krafttiere - Wesenheiten - Engel - Baumübungen
• Dissoziation - Spaltung - Genussunfähigkeit - innere Leere
• Regressionstechniken - Geburtstrauma - Frühere Leben
• Körpergefühl/ Störungen - Essstörungen - Süchte - Vertrauen
• Genogramme – Epigenetik -Familienaufstellung

Die Arbeit ist stets auf Vertrauen aufgebaut: Gefühl und Respekt jeder Person gegenüber.

Ich unterliege dem Berufsgeheimnis.

Mit dem Willen alleine kommen wir oft nicht weiter, unser Organismus ist sehr schlau zu unserem Schutz. Wenn die Zeit reif ist können schonend die Barrieren des Unbewussten geöffnet werden und Blockaden gelöst werden. Oft ist dies dann auch nach einem langen Weg des Leidens der richtige Zeitpunkt.